Die Kunst der Massageausbilder

Viele Menschen lieben es, wenn sie auf einer Bank liegen und "durchgeknetet" werden. So heißt es jedenfalls in der Umgangssprache, die verschiedenen Massagen, die die Muskeln lockern und wo man sich dabei so richtig wohlfühlt. Damit viele Menschen diese Massagen erlernen, gibt es die sogenannten Massageausbilder. Diese stehen hinter dem Lernenden und zeigen ihm die besten Handgriffe. Vor allem auf dem Rücken ist das notwendig, denn direkt auf der Wirbelsäule darf nicht massiert werden. Auch muss man sich medizinisch bei dem Beruf auskennen. Denn es ist wichtig zu wissen, wie der Massageausbilder die Muskelstränge findet, die er dann massiert.

Sollte das also alles erklärt sein, dann kann der Auszubildende anfangen, die ersten Leute zu massieren. Das darf nicht zu stark sein, aber auch nicht zu schwach, denn die Muskeln müssen sich nach der Massage lockern. Es gibt nicht nur Rückenmassagen, sondern auch Wellnessanwendungen mit heißen Steinen, in heißen Bädern oder mit Infrarot. Je nach Krankheitsbild des Patienten oder je nach Verspannung des Klienten muss man sich danach richten und die richtige Art der Massage anwenden. Besonders gut sind auch Fußmassagen, die nicht nur die Füße entspannen, sondern auch die Reflexzonen an der Unterseite des Fußes anregen. Reflexzonen ziehen sich durch den ganzen Körper, so kann es sein, dass man mit einer Fußmassage ein Nierenleiden lindern kann, wenn man die richtigen Punkte drückt. Auch das zeigt der Massageausbilder.

Masseur ist ein medizinischer Beruf und man kann durch eine falsche Ausbildung sehr viel falsch machen. Der menschliche Körper ist fast wie eine Fabrik. Wenn eines der Organe einen Defekt hat, dann funktioniert alles nicht mehr richtig. Ein Masseur begrenzt sich nicht auf ein Körperteil allein. Er massiert alle Körperteile, vor allem, wenn der Klient eine Ganzkörpermassage verlangt. Dann beginnt er bei den Füßen, massiert die Beine, wobei er manchmal etwas fest drückt. Dann das Becken, die Arme und den Rücken. Auch der Nacken ist meist bei einer Massage ein beliebter Bestandteil. Denn gerade bei Leuten, die viel am PC arbeiten, ist dieser besonders verspannt.

Eine Kopfmassage ist auch eine tolle Sache. Manchmal bekommt man diese auch beim Friseur, bevor die Haare gewaschen werden und der Friseur sie schneidet und frisiert. Massagen sind schon seit vielen hundert Jahren bekannt. Früher gab es diese bei den alten Römern und bis heute hat sich diese Entspannungsart durchgesetzt, die nicht nur Menschen begeistert. Auch Tiere können massiert werden, vor allem, wenn sie irgendwelche Schmerzen haben. Die Massage ist eines der beliebtesten Wellnessanwendungen, die es gibt. In der Ausbildung mit dem Massageausbilder lernt man nicht nur die medizinische Seite des Körpers, sondern auch, wie man das Gegenüber entspannen kann.

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